Risikomanagement

PZ-SOP-08

Freigabe

Aktion Rolle Datum Name Unterschrift
Erstellt PM/ QMV 06.04.2023 Franziska Weis
Geprüft Stellv. Leitung der Studienzentrale 06.04.2023 Valentina Puntmann
Freigegeben Leitung der Studienzentrale 07.04.2023 Eike Nagel

1 Metainformation 2

1.1 Zweck 2

1.2 Anwendungsbereich 2

1.3 Verantwortlichkeiten 2

1.4 Adressaten 2

1.5 Schulung 2

1.6 Prozesseigner 2

1.7 Kennzahlen 2

2 Grundlagen des Risikomanagements 2

3 Prozesse 3

3.1 Risikomanagementplan 3

4 Verantwortlichkeiten 3

5 Anhang 4

5.1 Mitgeltende Dokumente 4

5.2 Versionshistorie 4

Metainformation

Zweck

Diese Standard Operating Procedure (SOP) dient als Information über die Prozesse/ Verantwortlichkeiten des Sponsors beim Risikomanagement innerhalb einer klinischen Prüfung am Prüfzentrum unter standardisierten Bedingungen zu beschreiben.

Anwendungsbereich

Diese SOP ist für alle Prozesse und Bereiche des QM-Systems als Prüfzentrum der Studienzentrale des Instituts anzuwenden.

Verantwortlichkeiten

Der Prozesseigner ist für die korrekte Durchführung dieses Prozesses und für den Inhalt und die Aktualisierung dieser SOP verantwortlich. Er wird von der Leitung der Studienzentrale unterstützt.

Der QMV ist für die Prüfung und Aktualisierung dieser SOP im angegeben Rhythmus (QM-SOP-04 Lenkung von Dokumenten und Aufzeichnungen) zuständig.

Diese SOP muss von dem Prozesseigner und QMV auf Vollständigkeit, Korrektheit und Angemessenheit überprüft und von der Leitung der Studienzentrale freigegeben werden.

Adressaten

  • QMV der Studienzentrale des Instituts

  • Leitung der Studienzentrale

  • Stellv. Leitung der Studienzentrale

  • Prozesseigner

  • Mitarbeiter des Prüfzentrums der Studienzentrale des Instituts

Schulung

Wir verweisen auf die SOP HR-SOP-01_Schulungskonzept.

Prozesseigner

  • Projektmanager

Kennzahlen

Derzeit sind keine Kennzahlen festgelegt.

Grundlagen des Risikomanagements

Risikomanagement in klinischen Prüfungen spielt eine immer größere Rolle und rückt mit ICH GCP E6 (R2) in den Mittelpunkt jeder Behördeninspektion. Das Risikomanagement vernetzt ganz unterschiedlichste Bereiche, um die Patientensicherheit aufrecht zu erhalten. Das Vorgehen bei der Identifizierung und Bewertung von Risiken gemäß ICH GCP E6 (R2), das Vorgehen bei der sorgfältigen Planung von klinischen Prüfungen zur Eingrenzung und Vermeidung von Risiken und die Überwachung von Risikoindikatoren sind u.a. Bestandteil des Risikomanagements. Dabei spielen Eskalation und Kommunikation mit den relevanten Schnittstellen eine wichtige Rolle.

Im Hinblick auf das allgemeine Qualitätsmanagement werden die folgenden relevanten Aufgaben aufgeführt:

  • Einführung eines Systems zum Qualitätsmanagement

  • Konzentration auf Prüfungsaktivitäten, die für den Schutz der Studienteilnehmer und die Zuverlässigkeit der Prüfungsergebnisse wesentlich sind

  • Anwendung von Methoden zur Sicherung und Kontrolle der Qualität der klinischen Prüfung, die in einem angemessenen Verhältnis zu den Risiken stehen

  • Vermeidung von unnötiger Komplexität, Verfahren und Datenerfassung

  • Anwendung eines risikobasierten Ansatzes für das Qualitätsmanagementsystem (Ermittlung, Bewertung, Kontrolle, Kommunikation, Überprüfung und Meldung von Risiken)

Prozesse

Risikomanagementplan

Risikoidentifikation Welches Risiko kann während der klinischen Prüfung eintreten?
Risikobewertung

Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass das Risiko eintritt?

Welche Auswirkungen hat das Risiko in Bezug auf die Patientensicherheit und Datenintegrität?

Wie gut können diese Fehler entdeckt werden?

Zu welchem Zeitpunkt kann das Risiko auftreten?

Bewertung des Risikos in eine der drei Stufen: niedrig, mittel, hoch

Risikokontrolle

Wie kann ich das Risiko kontrollieren?

Unterteilung in Risikovermeidung, Risikoverminderung oder Risikoakzeptanz

Welche Maßnahmen können ergriffen werden

Risikokommunikation

Wie hat sich das Risiko im Laufe der klinischen Prüfung verändert?

Welche Entscheidungen/Maßnahmen wurden in Bezug auf das Risiko ergriffen?

Risikobericht

Wann hat eine Sitzung stattgefunden, um über Risiken zu sprechen?

Welche Risiken sind in der Zeit aufgetreten?

Welche Änderungen/Maßnahmen können vorgenommen werden?

Gab es Veränderungen zur letzten Sitzung?

Verantwortlichkeiten

In der Regel werden alle Aktivitäten bzgl. des Qualitätsrisikomanagements durch ein interdisziplinäres Team beim Sponsor durchgeführt. Das Team umfasst dabei Experten aus den entsprechenden Bereichen: wie z.B.:

  • Projektmanagement und Monitoring

  • Qualitätssicherung

  • Rechtsabteilung

  • Arzneimittelsicherheit (Safety)

  • IT & Datenmanagement

  • Statistik

  • Klinik

Anhang

Mitgeltende Dokumente

Nr. Dokumenten ID Dokumententitel
1 HR-SOP-01 Schulungskonzept am Prüfzentrum
2 QM-SOP-04 Lenkung von Dokumenten und Aufzeichnungen
3 QM-LIS-04 Dokumentations und Aufzeichnungsmatrix

Die Versionen und das Gültigkeitsdatum der referenzierten Dokumente sind in der Dokumentations-und Aufzeichnungsmatrix dokumentiert.

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Versionshistorie

Version Gültigkeitsdatum Autor Beschreibung der Änderung
01 2023-04-14 FW Erste Version